Donnerstag, 19. Juli 2007
Der Wohlstand und das Fleisch
Wohlstandsgesellschaft: Fleisch galt in der Nachkriegszeit als Zeichen von Wohlstand. Fleisch ist in der Produktion sehr teuer. Fleisch war ursprünglich ein Luxusgut. Heute, in Zeiten der Massen- und Überproduktion, ist Fleisch eine Selbstverständlichkeit. Fleisch wird importiert, exportiert und im eigenen Land produziert. Es gibt heute zuviel Fleisch. Die Fleischproduktion muss in Deutschland subventioniert werden. Fleisch ist ein Gegenstand/Produkt, das in die Kategorie Grundbedürfnisse fällt. Lebensmittel dienen mittlerweile nicht mehr nur der Lebenserhaltung des Menschen, oder der Stillung des Grundbedürfnisses „Essen“. Im 21. Jahrhundert wird Essen als ein Erlebnis gefeiert, ebenso das Einkaufen. Ein Supermarkt gleicht einem Erlebnispark der farbenprächtigen Produktpaletten.
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen